Der Welttag der psychischen Gesundheit wird jedes Jahr am 10. Oktober begangen. Sein Ziel ist es, die Öffentlichkeit weltweit für psychische Erkrankungen zu sensibilisieren und darüber aufzuklären sowie die Bemühungen zur Unterstützung der psychischen Gesundheit zu bündeln.
Unsere psychische Gesundheit wird von sozialen, psychologischen und biologischen Faktoren beeinflusst – davon, wie wir im Alltag denken, fühlen und handeln. Sie beeinflusst auch unsere Fähigkeit, mit belastenden Situationen umzugehen, Probleme zu bewältigen und zu überwinden, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen und uns von Schwierigkeiten und Misserfolgen zu erholen.
Wir alle haben schon einmal Verlust, Enttäuschung oder eine plötzliche Veränderung erlebt. Obwohl diese Gefühle fester Bestandteil des Lebens sind, verursachen sie weiterhin Traurigkeit, Angst und Stress.
Das Wichtigste ist, uns selbst zu lieben, uns für jedes überwundene Hindernis zu belohnen, unseren Alltag mit Menschen zu füllen, die uns unterstützen und zum Besseren antreiben, und vor allem Zeit für uns selbst abzuzweigen, um zur Ruhe zu kommen, die Batterien aufzuladen und schöne Momente zu sammeln, die uns den Mut geben, unseren Alltag weiterzuleben …!!
Die aktuellen Behandlungen psychischer Störungen und Erkrankungen umfassen meist Medikamente, die Begleitung durch eine Psychologin bzw. einen Psychologen oder eine Kombination aus beidem. Diese Behandlungen sind nachweislich wirksam, dennoch nehmen psychische Probleme weltweit weiter zu.
Im Umgang mit den Herausforderungen der psychischen Gesundheit richtet sich der Blick in den letzten Jahren auf neue Wege der Vorbeugung und Bekämpfung. Ein Ansatz, der ständig erforscht wird, ist die Rolle der Ernährung für die psychische Gesundheit. Westliche Essgewohnheiten mit stark verarbeiteten Lebensmitteln, großen Mengen verarbeiteter Getreideprodukte und Softdrinks und wenig bis gar keinen frischen Produkten erhöhen das Depressionsrisiko und bieten weniger Vorteile für die körperliche und psychische Gesundheit.
Forschende untersuchen auch die Wirksamkeit einzelner Nährstoffe bei der Behandlung psychischer Störungen. Zu den untersuchten Nährstoffen gehören Proteine, Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine, Folsäure, Zink, Eisen und Jod. Die meisten Menschen profitieren jedoch von einem breiteren Ernährungsansatz, der sich auf die Qualität der Lebensmittelauswahl und das gesamte Ernährungsmuster konzentriert.
Im Mittelpunkt der Ernährungsforschung stehen die Nährstoffe in Lebensmitteln und die einzigartigen Wechselwirkungen zwischen diesen Nährstoffen und dem Körper, der sie aufnimmt. Der tägliche Verzehr einer Vielfalt wenig verarbeiteter Lebensmittel liefert die optimalen Nährstoffe, die der Körper braucht, und sorgt zugleich für Sättigung und Genuss. Ein ausgewogenes Ernährungsmuster sollte Lebensmittel aus jeder Gruppe enthalten: fettarme Milchprodukte, Gemüse, Obst, Vollkorngetreide und Eiweiß. Eine ausgewogene Ernährung fördert die körperliche und psychische Gesundheit.
Körperlicher und psychischer Zustand sind eng miteinander und mit der Ernährung verbunden, die eine Schlüsselrolle dabei spielt, beide im Gleichgewicht zu halten und Wohlbefinden zu schaffen. Ein gut ernährter Körper und Geist kann die Herausforderungen des Lebens besser meistern und allem, was kommt, positiv begegnen!!
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